Buergerverein Walddoerfer e.V.

Bürgerverein Walddörfer e.V.

BAK-Berichte

 Berichte zu den Ausflügen der BAK-Gruppe der vergangenen drei bis vier Monate.


Kurzübersicht der Berichte der Gruppe „Besichtigungen, Ausflüge, Kultur" kurz BAK-Gruppe



BAK-Gruppe am 7.9.2017 in die „BallinStadt“ (Das Auswanderer Museum)

Diese Tour wurde von einigen Mitgliedern schon lange gewünscht und so begaben wir uns (13 Personen) mit U- und S-Bahn bis Veddel (BallinStadt). Vom Bahnhof waren es nur 150 m zum Museum.
Dort wurden wir von dem sehr netten Herrn Rolf Schweinsberg begrüßt, der uns den gewünschten Vortrag zur Historie des hiesigen Ortes und den Inhalten der Ausstellung als Einführungs-veranstaltung in einem Raum im Rahmen eines Diavortrages (ca. 30 Minuten) nahebrachte.

 Hr. Rolf Schweinsberg beim Einführungs-Vortrag  BAK beim Einführungs-Vortrag

Nach dem Vortrag teilten wir uns auf und besichtigten die drei Gebäude, die Geschichten erzählen von Menschen, die aufgebrochen sind, ihr Glück in der neuen Welt zu suchen.

 In der Empfangshalle  Büste von Albert Ballin

 Modell eines alten Auswanderer-Segelschiffes  Schlafraum auf einem Auswandererschiff von 1870

Rund 5 Millionen Menschen haben über Hamburg ihren Weg genommen, ihre Wünsche, Träume und Hoffnungen in einer besseren Zukunft zu finden. Die BallinStadt ist ein Erlebnis für Jung und Alt, für die ganze Familie. Zum Staunen, zum Erleben und sich berühren lassen von Menschen, für die vor über 100 Jahren Hamburg ein Hafen der Träume war.

                    "Ankunft in Amerika"

In lebendigen Bildern entsteht die Geschichte der Auswanderung über Hamburg wieder auf und berührt jeden Menschen, der Träume hat.

                    BAK im Restaurant "Nach Amerika"
                    Fotos: Siegmar Langwald

Anschließend trafen wir uns im Restaurant „Nach Amerika“ und hielten bei kleinen Kostbarkeiten einen „Klönschnack“, der auf der Rückfahrt in der Bahn weitergeführt wurde. Es war wieder ein sehr netter Nachmittag! (EL)

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BAK-Gruppe am 5.10.2017 nach Altona/Ottensen

Zu diesem Stadtrundgang mit Führung hat sich netterweise der ehemalige Bezirksamtsleiter Hans-Peter Strenge ehrenamtlich zur Verfügung gestellt.

  So blies uns "Xavier" ins Altonaer Rathaus  Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Altonaer Rathaus

Als wir zehn Personen aus dem Bahnhof Altona heraustraten, blies uns das Orkantief „Xavier“ mit Macht in Richtung Rathaus Altona, wo wir mit Herrn Strenge verabredet waren. Wir wurden durch das Rathaus geführt und mit interessanten Details über die Historie „gefüttert“. Zum Beispiel wurde ein ursprünglicher Bahnhof zum Rathaus. Der Kollegiensaal wurde 1900 durch mehrere Gemälde des Künstlers Ludwig Dettmann verschönert, die sich auf den dänischen Hintergrund Altonas beziehen. Beim Rundgang trafen wir auf die jetzige Bezirksamtsleiterin Frau Dr. Liane Melzer, die uns freundlicherweise ihr Büro zeigte mit dem großen Schreibtisch voller Akten. So konnten wir uns ein Bild von dem überaus riesigen Arbeitspensum machen. Vor der Nordseite des Gebäudes steht seit 1898 ein von Gustav Eberlein geschaffenes Reiterdenkmal von Wilhelm I. Es ist als Altonaer Kaiser-Wilhelm-Denkmal bekannt.

Nach der Besichtigung des Rathauses ging es weiter zur Christianskirche am Klopstockplatz.

  Christianskirche mit Friedhof  Barockorgel in der Christianskirche

  Kanzel, Altar und Taufengel (z.T. wegen Konzert "verkleidet")   Grabstätte Friedrich-Gottlieb Klopstock

Dieser Barockbau besitzt das älteste Glockenspiel Deutschlands auf 42 Glocken und eine berühmte Barockorgel, die 1744 von Arp-Schnitger-Schüler J. Dietrich Busch gebaut wurde. Die Kirche wurde 1738 von König Christian VI. von Dänemark errichtet und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Das wertvolle Inventar wurde jedoch ausgelagert und später restauriert, unter anderem ein über dem Taufbecken schwebender Taufengel. Der Friedhof wird zurzeit zu einer Parklandschaft umgestaltet. Das bekannteste Grab gehört dem Dichter Johann Gottfried Klopstock (1724-1803).

Von der Christianskirche waren es nur einige Schritte bis zur Elbe, wo wir an der ehemaligen Schifffahrtsschule, in der sich jetzt eine Architekturakademie befindet, stehen blieben und einige neue Geschäftshäuser betrachteten.

  Architekturakademie  Hr. Strenge und BAK im Heine-Park vor "Plangesche Villa"

Nun wurde es ein bisschen anstrengender, denn es ging etwas bergauf zum Heine-Park mit dem Heine Haus. Das 1832 erbaute ehemalige Gartenhaus ist das einzig erhalten gebliebene Gebäude aus dem Besitz des Bankiers und Wohltäters Salomon Heine (1767-1844), eines Onkels des Dichters Heinrich Heine (1797-1856). Das Heine Haus steht seit 1962 unter Denkmalschutz. Weiterhin bestaunten wir die „Plangesche Villa“, zu der ein eigener „Altonaer Balkon“ gehört („klein, aber mein“). Zum großen Altonaer Balkon mit Blick auf Teile des Hafens führte uns die nächste „Reise“.

  Altonaer Balkon  BAK und Hr. Strenge auf dem Altonaer Balkon

                                  Im Café-Bistro des Altonaer Museums
                                  Fotos: Siegmar Langwald

Als krönenden Abschluss des erlebnisreichen Tages nahmen wir in dem neu eröffneten Café-Bistro im Altonaer Museum am reservierten Tisch super-leckeren Kuchen mit Kaffee oder Tee zu uns, bedankten uns bei Herrn Strenge für die interessanten Erläuterungen während der Besichtigungen und stellten fest, wie schön und großartig sich Hamburg-Altona präsentiert! (EL)

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BAK-Gruppe am 2.11.2017 in das Zollmuseum

Am 2.11.2017 fuhr eine Gruppe von 19 Personen mit der U-Bahn bis zur Station Meßberg, um das Zollmuseum zu besuchen, welches sich seit 1992 in den Räumen des alten Zollamtes Kornhaus-brücke in Hamburgs historischer Speicherstadt befindet.

                    BAK vor dem Eingang zum Zollmuseum

Im Zollmuseum wachen nunmehr Zöllner über rund 1.000 Ausstellungsstücke auf 800 m² Ausstellungsfläche, wo die Zollgeschichte vom Altertum bis zur Gegenwart anschaulich präsentiert wird. Die Dauerausstellung bietet allen Generationen spannende Schmuggelgeschichten und Informationen zum Thema Zoll anhand von über 1.000 Exponaten, Grafiken, interaktiven Elementen sowie Film- und Hörstationen. Lebendige Geschichte vermittelt nicht zuletzt der alte Zollkreuzer „Oldenburg“, der für alle BesucherInnen zugänglich im Zollkanal vor dem Museum liegt.

  Diverse Grenzschilder im Zollmuseum              Büste von Friedrich List dem Wegbereiter des Zollmuseums

 BAK im Zollmuseum  BAK im Zollmuseum

Leider wurde die von mir gebuchte Führung kurzfristig abgesagt, doch auch ohne eine Führung ist die Ausstellung selbsterklärend, aufschlussreich und interessant.

                                  BAK auf dem Weg zum Kartoffel Keller

Nach der Besichtigungstour machten wir uns auf den Weg in die Deichstraße zum „Kartoffel Keller“, in dem vom Kartoffelschmarr´n mit Vanille-Eis über Kartoffel-Knödel mit Pflaumenmus und Kartoffelkuchen bis zu leckeren Fisch- und Fleisch-Spezialitäten mit Kartoffeln angeboten werden.

 BAK im Kartoffel Keller  BAK im Kartoffel Keller

 BAK im Kartoffel Keller  BAK im Kartoffel Keller
 Fotos: Siegmar Langwald

Danach ging es mit der stets überfüllten U-Bahn Richtung Volksdorf. Wir freuen uns nun auf unsere BAK-Adventsfeier im „Landhaus Ohlstedt“! (EL)

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BAK-Gruppe am 4.1.2018 zum IMMH

Mit 11 unternehmungslustigen Damen und Herren unternahmen wir wieder einen Ausflug zum Kai-speicher B, dem Standort des Internationalen Maritimen Museum Hamburg (IMMH), um dort ca. 2 Stunden in getrennten Gruppen die Decks zu besichtigen.

                    BAK auf dem Weg zum IMMH

                    BAK vor dem IMMH

„Hier schlägt Hamburgs maritimes Herz
Seit 2008 beherbergt der denkmalgeschützte Kaispeicher B die Sammlung Peter Tamm. Die weltweit größte maritime Privatsammlung wurde 2003 in eine gemeinnützige Stiftung überführt und wird nun auf neun Ausstellungs-Decks der Öffentlichkeit präsentiert. Schiffsmodelle - darunter Modelle aus Gold und Silber - Handelsschifffahrt, Kreuzfahrtträume, Marinegeschichte und Meeresforschung - kostbare Exponate aus aller Welt erzählen lebendige Geschichte und Geschichten aus dreitausend Jahren Seefahrt.
Der Kaispeicher B am Magdeburger und Brooktorhafen wurde 1878/79 im Auftrag der Silospeicher Kommandit-Gesellschaft J.W. Boutin nach Plänen von Bernhard Georg Jacob Hanssen und Wilhelm Emil Meerwein gebaut. Das zehnstöckige Backsteingebäude ist damit etwa zehn Jahre älter als die Häuser der Speicherstadt - und heute der älteste Speicher Hamburgs und das Tor zum UNESCO Weltkulturerbe Speicherstadt.
Seit 2000 steht er unter Denkmalschutz und wird von der Peter Tamm sen. Stiftung gepflegt. 2005 wurde er der Stiftung von der Stadt Hamburg für 90 Jahre zur Nutzung zur Verfügung gestellt.“

Nach dem interessanten Rundgang trafen wir uns unten im Bistro „Catch of the day“ an einem großen, für uns reservierten, Tisch und plauderten bei Kaffee, Tee, Kuchen und leckeren kleinen Speisen, bevor wir die Heimfahrt Richtung Volksdorf antraten.

                   BAK im Bistro „Catch of the day“

                   BAK im Bistro „Catch of the day“
                   Fotos: Siegmar Langwald

Es war wieder ein wunderschöner Ausflug mit unserer netten Gruppe! (EL)

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