Buergerverein Walddoerfer e.V.

Bürgerverein Walddörfer e.V.

BAK-Berichte

 Berichte zu den Ausflügen der BAK-Gruppe der vergangenen drei bis vier Monate.


Kurzübersicht der Berichte der Gruppe „Besichtigungen, Ausflüge, Kultur" kurz BAK-Gruppe



BAK-Gruppe am 5.1.2017 zum Internationalen Maritimen Museum Hamburg (IMMH)

Mit 14 unternehmungslustigen Damen und Herren unternahmen wir einen Ausflug zum IMMH. Dieses zeigt in Hamburgs ältestem, noch erhaltenem Speichergebäude auf neun Decks 3000 Jahre Schifffahrtsgeschichte mit wertvollen Exponaten aus aller Welt.

                    BAK in der Hafen-City auf dem Weg zum IMMH

                    Internationales Maritime Museum Hamburg

Über 40.000 Miniaturmodelle, eine Schatzkammer mit Schiffen aus Gold, Silber und Bernstein, ein Hightech-Schifffahrtsimulator, die „Queen Mary 2“ aus 1 Million Legosteinen und vieles mehr erwartet die Besucher.

Nach Aufnahme umfangreicher Eindrücke besuchten wir das Bistro „Catch of the day“, in dem für uns ein großer Tisch reserviert war.

                    BAK im Bistro "Catch of the day" 

                    BAK im Bistro "Catch of the day"
                                               Fotos: Siegmar Langwald

Bei Kaffee, Tee und Kuchen wurden die Erkenntnisse im Museum von allen noch einmal erörtert und festgestellt, dass es wohl nicht der letzte Besuch im Museum war und noch viele Besichtigungen zu erwarten sind! (EL)

Hinweis:
Änderung der Bezeichnung WAK-Gruppe in BAK-Gruppe. Da Wanderungen nicht mehr unternommen werden, ist die Kurzform „BAK“ (Besichtigungen - Ausflüge - Kultur) passender.

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BAK (Besichtigungen – Ausflüge - Kultur) - Gruppe am 2.2.2017 im Hamburger Genossenschafts-Museum

Am 2.2.2017 besuchten 13 Damen und Herren unserer interessierten Gruppe das Hamburger Genossenschafts-Museum im Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof.

                    BAK vor dem Gewerkschaftshaus

Wir fuhren mit dem Fahrstuhl in die 11. Etage, wurden von Herrn Dr. Bösche freundlich begrüßt und sehr umfangreich und interessant über das Museum (Heinrich – Kaufmann – Stiftung) informiert:

                   Begrüßung durch Dr. Bösche

„Seit Mai 2014 hat Hamburg ein neues Museum, das Genossenschafts-Museum. Es zeigt 170 Jahre Genossenschaftsgeschichte mit dem Schwerpunkt auf Konsumgenossenschaften. Dabei spielt die „PRO", mit vollem Namen Konsum-, Bau- und Sparverein ‚Produktion', eine wichtige Rolle. Sie wurde 1899 in Hamburg gegründet und in kurzer Zeit zu einer der größten Konsumgenossenschaften der Welt. Hamburg war die Stadt der Gemeinwirtschaft. Hier hatte die Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Konsumgenossenschaften ihre Zentrale, die einst mehr als 50 Fabriken besaß und das größte deutsche Lebensmittel-Unternehmen war. In Hamburg hatte sie Fabriken für Kaffee, Schokolade, Fisch, Zigarren, Zigaretten, Spirituosen und etliches mehr.

Vor 111 Jahren wurde der Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften gegründet, der noch heute seinen Sitz in Hamburg hat und 330 Mitgliedsgenossenschaften betreut, von der kleinen Café Libertad eG in Hamburg bis zur coop eG in Kiel mit über einer Milliarde EURO Umsatz.

Wohnungsgenossenschaften spielen in Hamburg eine wichtige Rolle, große mit Tausenden Wohnungen und neue, kleine Wohnprojekte. Die bekannteste Genossenschaft ist wohl die „taz“, die tageszeitung. Auch Künstler entdecken den Reiz der gemeinsamen Arbeit in dieser altehrwürdigen Rechtsform. Erst kürzlich wurde in Hamburg die „Wiese eG" gegründet.

Der erste Ehrenbürger Hamburgs nach der NS-Zeit war Henry Everling, Geschäftsführer der „Pro" und der GEG und Gründer des Kindererholungsheims in Haffkrug an der Ostsee, in dem ab 1919 ca. 40.000 Kinder von Genossenschaftsfamilien eine kostenlose vierwöchige Kur machen konnten.

Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Exponaten der Konsumg-enossenschaften, sowohl vom westdeutschen als auch vom DDR-Konsum. Viele Gegenstände wurden von ehemaligen Genossenschaftsbeschäftigten gespendet, die Mehrzahl, fast 3.000, aber in einem über zwölfjährigen Prozess auf dem virtuellen Flohmarkt ebay gekauft. Das Museumsarchiv reicht zurück bis 1855. Eine umfangreiche Sammlung von Fotos und Filmen über die Konsum-Betriebe lässt Geschichte anschaulich werden. Das Museum bietet so Alltagsgeschichte und Geschichte des Einzelhandels, sichtbar beispielsweise an der Entwicklung der Registrierkassen. Dabei geht es nicht nur um Lebensmittel, Themen sind auch genossenschaftliche Wohnprojekte, Bestattungsvereine, Volksversicherung und Arbeitsgenossenschaften.“

   Im großen Museumsraum   Konsum Verkaufstresen
                                                  Fotos: Siegmar Langwald

Nach einem 2-stündigen Rundgang mit Besichtigungen der umfangreichen Sammlung marschierten wir über die Straße zum Museum für Kunst + Gewerbe, wo im Restaurant „Destille“ ein großer Tisch für uns reserviert war. Dort wurde das Gesehene + Gehörte bei vielen Leckereien nochmals in Worte gefasst. Es war für alle Beteiligten ein großes Erlebnis! (EL)

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BAK-Gruppe am 2.3.2017 zur Hauptkirche St. Katharinen

Unser März-Ausflug führte eine Gruppe von 13 Personen in die Hauptkirche St. Katharinen, die dritte in der Reihe der fünf Gemeinde-Hauptkirchen des alten Hamburgs.

„Sie wurde Mitte des 13. Jahrhunderts gegründet, als durch Eindeichung der Stadt neue Gebiete gewonnen wurden. Damals wohnten die Schiffbauer und Bierbrauer hier. Später lebten im Katharinenviertel vor allem wohlhabende Kaufleute, darunter viele holländische Religionsflüchtlinge. Die alte Kirche wurde in der Nacht vom 29.auf den 30.Juli 1943 im Feuersturm alliierter Bombenangriffe (Operation Gomorrha) schwer beschädigt, auch die reiche Innenausstattung verbrannte. Das Äußere konnte nach alten Plänen zwischen 1950 und 1956 wiederhergestellt werden. Die Gemeinde, die schon 1890 für die Gründung des Freihafens mit der Speicherstadt die Brookinsel räumen musste und damals mehr als 20.000 Menschen verlor, schrumpfte durch die Kriegsfolgen und spätere Stadtplanungsmaßnahmen weiter zusammen. Durch den Bau der neuen HafenCity im letzten Jahrzehnt ist St. Katharinen wieder mehr in die Mitte der Stadt Hamburg gerückt und hat lebendiges Umfeld zurückgewonnen. Der St. Katharinenturm ist nicht nur von seiner Form her einer der schönsten Hamburgs, er bietet auch manche Überraschung: nach 292 Stufen, die bisher fast alle Besucher gemeistert haben, erwartet sie ein einmaliges Panorama in alle Himmelsrichtungen. (Turmführungen Juli bis September). Im ältesten stehenden Mauerwerk Hamburgs hängt die mit einem Gewicht von 7 t größte Glocke dieser Stadt aus dem Jahr 1626 mit dem einmaligen mechanischen Turm-Uhrwerk.“ (Quelle: www.katharinen-hamburg.de)

  ... vor St. Katharinen   ... vor St. Katharinen

Herr Dr. Gerhard Beese, ein promovierter ehemaliger Meeresbiologe, führte uns über eine Stunde mit ausführlichen und sehr interessanten Erläuterungen durch die St. Katharinenkirche. Wir waren beeindruckt von seinem umfangreichen Wissen und seinen detaillierten Darstellungen.

                    Begrüßung durch Dr. Gerhard Beese 

Die Führung begann draußen auf dem Katharinen-Kirchhof und ging weiter im Inneren der Kirche. Herr Dr. Beese erläuterte u.a. das wunderschöne Weihnachtsfenster und die Orgel sowie die Figuren, die die Wände schmücken.

  Großes Fenster, Altar und Kanzel  Orgel                   Fotos: Siegmar Langwald

Die 2013 rekonstruierte Orgel von St. Katharinen schätzte Johann Sebastian Bach sehr. Bekannt ist sein Orgelkonzert im Jahre 1720 vor den Honoratioren der Stadt Hamburg. Bachs Fantasie und Fuge g-Moll geht auf dieses Ereignis zurück. Eine mittelalterliche Figur Katharinas von Alexandrien, der Namenspatron der Kirche, findet sich im rechten Seitenschiff der gotischen Kirche. Dargestellt ist sie mit einem Rad, auf dem sie den Legenden nach in Alexandria das Martyrium erlitten haben soll. Über der Gedenktafel für die 80 Opfer des Untergangs der Pamir am 21. August 1957 schwebt ein Albatros.

                    Blick von der Jungfernbrücke auf St. Katharinen

Nach den äußerst interessanten Besichtigungen marschierten wir über die Jungfernbrücke Richtung Speicherstadt in das Restaurant „Schönes Leben“, in dem ein langer Tisch für uns eingedeckt war und wir den Tag richtig gemütlich/ kulinarisch ausklingen ließen.    (E.L)

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BAK (Besichtigungen – Ausflüge - Kultur) am 6.4.2017 im Planetarium

Am 14.2.2017 wurde das Planetarium nach anderthalb Jahren Umbau und Sanierung wiedereröffnet und unsere Gruppe (neun Personen) war neugierig auf das neue „Highlight“ im Stadtpark.

                   Im Stadtpark auf dem Weg zum Planetarium

                   Das Planetarium im Stadtpark

Überrascht waren wir von dem großzügigen Foyer, dem Ausstellungsbereich sowie der gemütlichen Innen- und Außen-Gastronomie, dem Café „Nordstern“. Mit Freude vernahmen wir, dass man mit drei Aufzügen einen barrierefreien Zugang bis hinauf zur Aussichtsplattform hat.

Wir hatten die Tickets vorher online gebucht, sodass wir vor Ort nicht mehr an der Kasse anstehen mussten und jetzt Zeit hatten, uns drinnen und draußen umzusehen.

                   Die "Kuhllegin" Stella
                                                  Fotos: Siegmar Langwald

Aus dem umfangreichen Programm des Spielplans hatten wir das Thema „Dunkles Universum - der Vorstoß zum Urknall“ herausgesucht und konnten, in bequemen Liegesesseln zurückgelehnt, den Blick auf Sternenwolken und Sternbilder genießen, die sich entlang der Ebene unserer Milchstraße zeigen und mit sachlichen Erklärungen der Forscher belegt wurden.

Nach ca. 50 Minuten detaillierter Erläuterungen war die Vorführung über den „Urknall“ und die geheimnisvolle „dunkle Energie“ des Kosmos beendet. Wir waren begeistert und freuten uns nun auf das Café „Nordstern“, in dem ein Tisch für uns reserviert war, um gemütlich zu speisen. Als Abschluss ging es dann noch auf die Aussichtsplattform mit herrlicher Rundumsicht. Es war ein ereignisreiches Erlebnis! (EL)

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BAK-Gruppe am 4.5.2017 mit 10 Personen ins Rodenbeker Quellental

Wie in den Jahren zuvor sind wir mit der U-Bahn bis Ohlstedt gefahren und haben anschließend zu Fuß weiter den bekannten Weg genommen. Da wir diesen Ausflug einen Monat später als ursprünglich geplant durchführten, waren das Gasthaus Quellenhof überraschender Weise geöffnet und auch die Buschwindröschen wegen der kalten Witterung im April noch in voller Blüte.

                       Im Rodenbeker Quellental

                       Im Rodenbeker Quellental
                       Fotos: Siegmar Langwald

Es war wieder ein tolles Gefühl, hier zu sein und wir waren beeindruckt von dieser herrlichen Umgebung. Heute hatten wir auch richtig gutes Spazierwetter; nicht zu kalt oder warm und vor allem kein Regen. Nach unserem Rundgang im Quellental war unser Ziel – wie geplant - das Landhaus Ohlstedt, wo wir den Nachmittag gemütlich plaudernd bei Kaffee & Kuchen oder kleinen Speisen genossen. Es war wieder ein sehr netter Ausflug mit sehr netten Leuten. (EL/SL)

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BAK-Gruppe am 1.6.2017 im Hirschpark

Von Hamburgs wunderschönen Parks haben wir schon viele besichtigt; am 1. Juni war der Hirsch-park in Nienstedten mit zwölf Personen unser Ziel. Seit etwa 150 Jahren befinden sich im wohl schönsten ca. 25 ha großen Park an der Elbchaussee Hirsche und anderes Damwild.

„Der Park wurde bereits ab 1620 von A. Oldehorst als Landgut angelegt. Ein Relikt aus dieser Zeit ist die eindrucksvolle, ursprünglich vierreihige Lindenallee. 1786 erwarb dann der Kaufmann Johann Caesar IV. Godeffroy das Grundstück bei einer Auktion. Damals war es das größte Landgut in der Gegend. Das klassizistische Landhaus, welches ebenfalls noch steht und heute als Ballettschule dient, ließ Godeffroy seinerzeit vom später berühmten Architekten Christian Frederick Hansen entwerfen. Zusätzlich entstand um 1800 etwas abgerückt ein reetgedecktes Kavaliershaus. Das heutige „Witthüs“ beherbergt eine Teestube, in der hausgemachter Kuchen und russischer Rauchtee serviert werden. Zeitweilig, von 1950 bis zu seinem Tod 1959, hatte es dem Schriftsteller und Orgelbauer Hans Henny Jahnn als Wohnsitz gedient. Eine Tafel mit Relief am „Witthüs“ sowie ein Findling im Park sollen an ihn erinnern.“

 Ankunft im Hirschpark  Das "Witthüs"

Wir spazierten durch die zum Teil vierreihige Lindenallee an fast haushohen wunderschönen blühenden Rhododendren vorbei und bestaunten die uralten bemerkenswerten Bäume.

 Beim Rundgang  Beim Rundgang

                                   Lindenallee mit Rhododendren

Doch dann erspähten wir einen Durchblick auf die Elbe. Sofort brachen wir den Rundgang ab und stiegen einige Stufen herab Richtung Elbe auf eine Aussichtsplattform und erfreuten uns an dem wunderschönen Ausblick!

   Treppe zur Elbe   BAK am Aussichtspunkt

                          Ausblick auf die Elbe

Dann ging es aber weiter im Park und so erreichten wir das mit einem hohen Gitter umgebene Wildgehege, in dem sich das Damwild aufhalten sollte. Wir bemerkten allerdings nur einige Rehe, die sich schlafend oder ruhend im hohen Gras aufhielten. Einige Pfauen stolzierten umher und in den Teichen und Wassergräben schwammen Wasservögel.

Nach unserem interessanten Rundgang durch den Hirschpark freuten wir uns nun auf eine Kaffeepause im „Witthüs“.

 Im "Witthüs"  Im "Witthüs"
 Fotos: Siegmar Langwald

Dort war ein sehr gemütlicher Raum für uns reserviert und wir „schlemmten“ von vorzüglichen frisch hergestellten Köstlichkeiten, bis es wieder nach Hause in Richtung Volksdorf ging. Alle waren sich einig, dass es wieder ein wunderschöner Ausflug war! (EL)

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BAK-Gruppe am 6.07.2017 nach Wohldorf/Ohlstedt

Geplant war die Fahrt mit der Fähre ab Landungsbrücken nach Finkenwerder, doch eine der ange-meldeten G20-Demos namens „Welcome to hell“ am Fischmarkt ließ uns eine Gänsehaut fühlen und wir verlegten unseren Ausflug kurzfristig in unsere ruhigen Walddörfer.

Eine unternehmungslustige 16-Personengruppe wanderte, wie schon des Öfteren, durch den wunderschönen Wohldorfer Wald zum Gasthaus „die Mühle“, wo wir erwartet wurden.

                                      Restaurant "zur Mühle"

Bei schönstem Sommerwetter nahmen wir auf der Terrasse unsere Plätze ein und unterhielten uns angeregt bei allerlei Köstlichkeiten.

  BAK auf der Mühlen-Terrasse  BAK auf der Mühlen-Terrasse

  BAK auf der Mühlen-Terrasse  BAK auf der Mühlen-Terrasse

Wir fühlten uns sehr gut aufgehoben (wie zu Hause). In kleinen Gruppen marschierte man vom Mühlenteich zum Herrenhaus und zurück.

                  BAK auf dem Rückweg
                  Fotos: Siegmar Langwald

Wir waren erstaunt, dass der Fluglärm erträglich war, doch als die Air-Force-One sowie diverse Flugzeuge mit den G20-Gästen direkt über uns in der Einflugschneise sehr niedrig fliegend erkennbar waren, wurde der G20-Gipfel wieder präsent. Es war ein großes Ereignis, die Staatsgäste in ihren Flugzeugen so nah erlebt zu haben! (EL)

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BAK-Gruppe am 3.8.2017 an die Elbe

Mit 13 unternehmungslustigen Mitgliedern machten wir uns per U-Bahn und Fähre 62 auf den Weg nach Finkenwerder. Der Wetterbericht versprach nichts Gutes, aber auf der Hinfahrt mit der Fähre von den Landungsbrücken nach Finkenwerder konnten wir noch auf dem Oberdeck sitzen. Doch auf dem kurzen Weg vom Anleger in unser reserviertes Restaurant „Landungsbrücken Finkenwerder“ wurde der Himmel immer schwärzer, so dass wir gerade noch ohne Schirm das rettende Restaurant erreichten.

                                 BAK auf dem Anleger "Finkenwerder"

Die Hoffnung, wieder im wunderschönen Garten mit Blick auf die Elbe zu sitzen, mussten wir leider begraben. Dafür konnten wir uns über einen urgemütlichen Raum freuen, in dem wir ca. 2 Stunden bei netter und lustiger Unterhaltung schlemmten.

 ... im Restaurant „Landungsbrücken Finkenwerder"  ... im Restaurant „Landungsbrücken Finkenwerder"
 Fotos: Siegmar Langwald

Die Fahrt mit der Fähre 64 nach Teufelsbrück war bei gefühlter Windstärke sechs äußerst unruhig; hohe Wellen ließen das Schiff bedenklich in die Schieflage gehen ... Unser Plan, noch in den Jenisch-Park zu gehen, fiel buchstäblich „ins Wasser“, da der Regen uns weiter begleitete und wir beschlossen einstimmig, nach Hause zu fahren. (EL)

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BAK-Gruppe am 7.9.2017 in die „BallinStadt“ (Das Auswanderer Museum)

Diese Tour wurde von einigen Mitgliedern schon lange gewünscht und so begaben wir uns (13 Personen) mit U- und S-Bahn bis Veddel (BallinStadt). Vom Bahnhof waren es nur 150 m zum Museum.
Dort wurden wir von dem sehr netten Herrn Rolf Schweinsberg begrüßt, der uns den gewünschten Vortrag zur Historie des hiesigen Ortes und den Inhalten der Ausstellung als Einführungs-veranstaltung in einem Raum im Rahmen eines Diavortrages (ca. 30 Minuten) nahebrachte.

 Hr. Rolf Schweinsberg beim Einführungs-Vortrag  BAK beim Einführungs-Vortrag

Nach dem Vortrag teilten wir uns auf und besichtigten die drei Gebäude, die Geschichten erzählen von Menschen, die aufgebrochen sind, ihr Glück in der neuen Welt zu suchen.

 In der Empfangshalle  Büste von Albert Ballin

 Modell eines alten Auswanderer-Segelschiffes  Schlafraum auf einem Auswandererschiff von 1870

Rund 5 Millionen Menschen haben über Hamburg ihren Weg genommen, ihre Wünsche, Träume und Hoffnungen in einer besseren Zukunft zu finden. Die BallinStadt ist ein Erlebnis für Jung und Alt, für die ganze Familie. Zum Staunen, zum Erleben und sich berühren lassen von Menschen, für die vor über 100 Jahren Hamburg ein Hafen der Träume war.

                    "Ankunft in Amerika"

In lebendigen Bildern entsteht die Geschichte der Auswanderung über Hamburg wieder auf und berührt jeden Menschen, der Träume hat.

                    BAK im Restaurant "Nach Amerika"
                    Fotos: Siegmar Langwald

Anschließend trafen wir uns im Restaurant „Nach Amerika“ und hielten bei kleinen Kostbarkeiten einen „Klönschnack“, der auf der Rückfahrt in der Bahn weitergeführt wurde. Es war wieder ein sehr netter Nachmittag! (EL)

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BAK-Gruppe am 5.10.2017 nach Altona/Ottensen

Zu diesem Stadtrundgang mit Führung hat sich netterweise der ehemalige Bezirksamtsleiter Hans-Peter Strenge ehrenamtlich zur Verfügung gestellt.

  So blies uns "Xavier" ins Altonaer Rathaus  Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Altonaer Rathaus

Als wir zehn Personen aus dem Bahnhof Altona heraustraten, blies uns das Orkantief „Xavier“ mit Macht in Richtung Rathaus Altona, wo wir mit Herrn Strenge verabredet waren. Wir wurden durch das Rathaus geführt und mit interessanten Details über die Historie „gefüttert“. Zum Beispiel wurde ein ursprünglicher Bahnhof zum Rathaus. Der Kollegiensaal wurde 1900 durch mehrere Gemälde des Künstlers Ludwig Dettmann verschönert, die sich auf den dänischen Hintergrund Altonas beziehen. Beim Rundgang trafen wir auf die jetzige Bezirksamtsleiterin Frau Dr. Liane Melzer, die uns freundlicherweise ihr Büro zeigte mit dem großen Schreibtisch voller Akten. So konnten wir uns ein Bild von dem überaus riesigen Arbeitspensum machen. Vor der Nordseite des Gebäudes steht seit 1898 ein von Gustav Eberlein geschaffenes Reiterdenkmal von Wilhelm I. Es ist als Altonaer Kaiser-Wilhelm-Denkmal bekannt.

Nach der Besichtigung des Rathauses ging es weiter zur Christianskirche am Klopstockplatz.

  Christianskirche mit Friedhof  Barockorgel in der Christianskirche

  Kanzel, Altar und Taufengel (z.T. wegen Konzert "verkleidet")   Grabstätte Friedrich-Gottlieb Klopstock

Dieser Barockbau besitzt das älteste Glockenspiel Deutschlands auf 42 Glocken und eine berühmte Barockorgel, die 1744 von Arp-Schnitger-Schüler J. Dietrich Busch gebaut wurde. Die Kirche wurde 1738 von König Christian VI. von Dänemark errichtet und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Das wertvolle Inventar wurde jedoch ausgelagert und später restauriert, unter anderem ein über dem Taufbecken schwebender Taufengel. Der Friedhof wird zurzeit zu einer Parklandschaft umgestaltet. Das bekannteste Grab gehört dem Dichter Johann Gottfried Klopstock (1724-1803).

Von der Christianskirche waren es nur einige Schritte bis zur Elbe, wo wir an der ehemaligen Schifffahrtsschule, in der sich jetzt eine Architekturakademie befindet, stehen blieben und einige neue Geschäftshäuser betrachteten.

  Architekturakademie  Hr. Strenge und BAK im Heine-Park vor "Plangesche Villa"

Nun wurde es ein bisschen anstrengender, denn es ging etwas bergauf zum Heine-Park mit dem Heine Haus. Das 1832 erbaute ehemalige Gartenhaus ist das einzig erhalten gebliebene Gebäude aus dem Besitz des Bankiers und Wohltäters Salomon Heine (1767-1844), eines Onkels des Dichters Heinrich Heine (1797-1856). Das Heine Haus steht seit 1962 unter Denkmalschutz. Weiterhin bestaunten wir die „Plangesche Villa“, zu der ein eigener „Altonaer Balkon“ gehört („klein, aber mein“). Zum großen Altonaer Balkon mit Blick auf Teile des Hafens führte uns die nächste „Reise“.

  Altonaer Balkon  BAK und Hr. Strenge auf dem Altonaer Balkon

                                  Im Café-Bistro des Altonaer Museums
                                  Fotos: Siegmar Langwald

Als krönenden Abschluss des erlebnisreichen Tages nahmen wir in dem neu eröffneten Café-Bistro im Altonaer Museum am reservierten Tisch super-leckeren Kuchen mit Kaffee oder Tee zu uns, bedankten uns bei Herrn Strenge für die interessanten Erläuterungen während der Besichtigungen und stellten fest, wie schön und großartig sich Hamburg-Altona präsentiert! (EL)

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