Buergerverein Walddoerfer e.V.

Bürgerverein Walddörfer e.V.

Bus-Berichte

 Berichte zu den  Busausfahrten  der vergangenen drei bis vier Monate.

Kurzübersicht der Reisebericht zu den Busausfahrten



Am 6.4.2017 in Bremerhaven - Zitronenpfeffer und Fischsuppe in Plastiktüten gekocht

Unsere erste Fahrt im Jahre 2017 führte uns über die Autobahn nach Bremerhaven mit KDE Reisen. Im Seefischkochstudio wurden wir von Sebastian Uecker erwartet.

Das Studio wurde 1927 von Hausfrauen gegründet. Uns wurden verschiedene Frischfische von Schellfisch über Lachs bis zur Scholle vorgestellt. Wir erfuhren, dass man Fisch nicht mehr mit Zitrone säuert, sondern besser Zitronenpfeffer nehmen sollte.

                    Zutaten für eine Fischsuppe

Es wurde empfohlen, nur MSC zertifizierten Fisch zu kaufen. Ein weiterer Tipp war, ein Stück Fettfisch wie Lachs in einer nur mit Backpapier ausgelegten Pfanne zu garen oder kleine Fischhäppchen im Backofen zu garen. Die Fischzubereitungen durften wir im Anschluss probieren.

Zum Mittag erwartete uns ein großes Fischbuffet, das keine Wünsche offenließ.
Gestärkt fuhren wir Richtung Auswandererhaus.

    Im Auswandererhaus    Im Auswandererhaus - Centralstation

             Im Auswandererhaus                    Sonderangebote der 70er Jahre
                                                   Fotos: Sabine Eberle

Während einer Führung erfuhren wir, dass 7,2 Mio. Menschen ihre Schiffspassage in Bremerhaven antraten. Jeder aus unserer Gruppe bekam einen Boarding Pass und konnte sich auf die Spurensuche seines Auswanderers machen. Bis 1870 fuhren sie noch 6-12 Wochen auf einem Segelschiff mit 4-6 Personen in einem Bett. Danach ging es mit dem Dampfschiff in eigenen Betten über den Atlantik und die Überfahrt dauerte nur noch 4 Wochen. Ab 1969 ging es mit einem Oceanliner in 4-6 Tagen über den Atlantik nach Ellis Island, wo die Einreise kontrolliert wurde. Es durften 97% einreisen; ab 1917 allerdings nur Personen, die lesen und schreiben konnten. Wenn jemand abgelehnt wurde, mussten die Reedereien für die Rückreise aufkommen. Von Ellis Island ging es zur Centralstation in New York zur Weiterreise in die USA.
Im zweiten Teil der Ausstellung konnte man sich als Einwanderer nach Deutschland fühlen, bzw. viele erinnerten sich an die 60er und 70er Jahre, als die ersten italienischen Eisdielen in Deutschland eröffneten.

Bevor es nach Hamburg zurückging, haben wir noch im Museum Kaffee und Kuchen serviert bekommen. (SE)

Fischgerichte

    Gedünstete Schollenröllchen auf Gemüsestreifen
    Schollenfilet mit Zitronenpfeffer und Salz würzen und aufrollen. Etwas Rapsöl in Pfanne erwärmen und fein geschnittene Gemüse wie Karotte, Sellerie zufügen, mit etwas Gemüsebrühe oder Fischfond auffüllen. Röllchen darauflegen und einige Minuten dünsten. So servieren oder aus dem Sud eine Sauce nach Wunsch herstellen.

    Fischsuppe in Beuteln gekocht
    Gewünschte Menge Beutel/Teller mit 3 Sorten klein geschnittenem Fischfilet wie Scholle, Kabeljau und Lachs in die Beutel füllen, Gemüsestreifen, ggf. etwas gekochten Reis oder klein geschnittener gekochter Spaghetti, einer Garnele und mit Fischsud auffüllen. Die Beutel mit einer Klemme verschließen und in 80° Grad heißem Wasser garen und anschließend in einen Teller füllen oder im Beutel einfrieren.

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Wir waren in Müsselmow

Am 13. Juni starteten wir pünktlich bei leichtem Regen. Schon während der Fahrt lichteten sich langsam die Wolken, und nachher begleitete uns vielfach purer Sonnenschein. Na ja, wenn der Bürgerverein Walddörfer unterwegs ist…………

Über das “Projekt Müsselmow“  hat uns Herr Volker Wolter, seit ein paar Monaten im Ruhestand nach vielen Jahren Direktor des Gymnasiums Rahlstedt,  auf der Fahrt dorthin berichtet.
Wir erfuhren wie es lief von der Idee, etwas wiedererstehen zu lassen, bis zum heutigen Tag,  eine wahre Odyssee. Von Fachkenntnissen ungetrübt  begann er das Projekt und konnte mit Beharrlichkeit und Ausdauer und mit Hilfe vieler Laien und Fachkräfte wirklich die Kirchenruine zu neuem Leben erwecken. Und heute kann Herr Wolter fachlich in allen Sparten mithalten. Viele Zufälle brachten die richtigen Leute zur richtigen Zeit auf den Plan, um z.B. eine neue Fußbodenheizung und einen entsprechenden Fußboden einzubauen, die Bleiglasfenster zu konzipieren usw. Ein Dia-Vortrag in der Kirche vermittelte uns viele weitere Details. Beeindruckend dann auch, u.a. die hervorgeholten Fresken zu sehen.

                    Hr. Wolter beim PowerPoint-Vortrag

  Restaurierte Bleiglas-Fenster und Fresken   Restaurierte Fresken

  Beim Rundgang an der Unterkunft für die Projektbeteiligten   Restaurierte Kirche: Stand 13.06.2017

Was gut 20 Jahre Beharrlichkeit vermag, ist hier zu erleben. Und wenn dann nach einer gewissen Zeit auch der benachbarte alte Kornspeicher hergerichtet ist, soll das Ensemble als Jugendbegegnungsstätte vielen Kindern und Größeren eine Heimstatt für erlebnisreiche Stunden bieten.

  Kornspeicher   Kornspeicher

Viele Dankesworte wie auch  manche Spende für die weitere Arbeit gingen an Herrn Wolter, alle Mitreisenden waren überaus beeindruckt.

                                   Beim Landgasthaus in Camb

Zum Mittagessen fuhren wir ins nahe Cambs Landgasthaus und ließen es uns schmecken. Gestärkt ging es weiter nach Schwerin zur einer 1 ½-stündigen Schifffahrt auf dem Schweriner See.

  Sicht auf das Schweriner Schloss   Am Schiffsanleger nach der Schifffahrt
  Fotos: Siegmar Langwald

Nach dem Kaffeetrinken und leckerem Kuchen fanden sich viele auf dem Oberdeck zusammen. Zahlreiche Erklärungen gab es während der Rundfahrt, das Wasser glitzerte im hellen Sonnenschein, das Auge bekam wunderschöne Ausblicke zu sehen. Nach dem Kirchenbesuch ein weiterer Höhepunkt der Tagesfahrt.

Aber auch der letzte Teil des Ausflugs gestaltete sich behaglich. In ruhiger Fahrt ging es heimwärts nach Volksdorf, wo man sich fröhlich und erfüllt von vielen schönen Erlebnissen trennte. (WT)

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Raus in die Natur – am 18.7.2017 in das TISTER BAUERNMOOR

Zu einer christlichen Zeit, 9.30 Uhr, fuhren wir, über Umleitungen durch Baumaßnahmen in Hamburg, auf die Autobahn, Richtung Sittensen. Nachdem wir die Autobahn verlassen hatten, fuhren wir vorbei an Mais- oder Getreidefeldern und waren plötzlich im Wald von Helvesiek-Appel. Für Herrn Hartwig, Fahrer vom Reisering, war es das erste Mal dorthin zu fahren. So musste er kurz vor dem Ziel anhalten und Bewohner des Dorfes nach dem Weg fragen. Dann erreichten wir die Waldgaststätte „APPEL“. Die Tür wurde geöffnet und wir standen in Räumen mit liebevoll gedeckten Tischen: weiße Tischdecken, grüne Servietten, kleine Lichter waren angezündet und frische Blumen standen auch darauf. Das Auge isst mit. Nach kurzer Zeit bekam jeder das bestellte Essen: Bester Matjes und selbstgerollte Kohlroulade mit dampfenden, duftenden Kartoffeln! Zum Abschluss bekam jeder noch, auf einer modernen Schale dekoriert, zwei Kugeln Eis mit Sahne und Schokosoße. Ein Genuss für den Gaumen, es war ein leckeres Menü. Der Service war freundlich und schnell. Alle waren sehr zufrieden. Da der Wettergott uns gnädig war, die Sonne schien, kein Regen kam von oben, konnten wir raus in den Wald und eine kleine Runde Verdauungsspaziergang machen.

                   Die Moorbahn

Dann ging es mit dem Bus durch den Wald zum Moor. An der Moorbahn angekommen, empfing uns schon Hans-Werner, so stellte sich der ehrenamtliche Bahnführer vor. In Plattdeutsch erzählte er uns, dass das Tister Bauernmoor und der Torfabbau eng miteinander verbunden waren. Damit es unserer Nachwelt erhalten bleibt, wurden die Moorflächen vom Landkreis zum Zwecke der Unterschutzstellung aufgekauft. Ende 1999 erloschen die Torfabbaukonzessionen, so dass im Jahre 2000 das Gebiet „Tister Bauernmoor“ zum EU-Vogelschutzgebiet erklärt und 2001 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Der Verein „Moorbahn Burgsittensen e. V.“ wurde gegründet, um diese einmalige Landschaft, zumindest in Teilen, der Bevölkerung zugänglich zu machen. Davon konnten wir uns in einer fast zweistündigen Fahrt mit der Bahn, mehreres Halten zum Zuhören der Erklärungen von Hans-Werner, dem Ausflug auf die Aussichtsplattform, überzeugen.

                   Tister Bauernmoor

                   Durch Regenwasser angestautes Moorstück

Soviel Natur, soviel gute Luft, soviel Interessantes: … wir waren alle fasziniert und glücklich. Nun wollten wir noch zur Wassermühle Sittensen, vorher zum Kaffeetrinken. Die wunderbaren Gefühle und Erlebnisse im Moor hielten uns doch länger auf als gedacht. Deshalb änderten wir mit Zustimmung aller das Tagesprogramm.

Im Heimatmuseum „Bauernhaus“ konnten wir bei Kaffee und Kuchen den Ausführungen über die Gegend und den Heimatverein lauschen und die Ausstellung auf der Tenne mit allem was in früheren Jahren auf dem Bauernhof gebraucht wurde, ansehen. 

                   Heimatmuseum "Bauernhaus"
                   Fotos: Karin Meyer

Vieles kam dem einen oder anderen bekannt vor! Wie doch die Zeit vergeht! Dann war es Zeit die Heimreise anzutreten. Pünktlich 19.15 Uhr kamen wir in Volksdorf wieder an. Was für ein herrlicher Tag, alle waren glücklich und froh, eindeutige Meinung: dieses Ausflugsziel sollte für die nächsten Jahre auf jeden Fall nochmals auf der Agenda stehen. Und dann wird der Bus bestimmt voll!  Wer hätte das gedacht, keine 60 km von Hamburg entfernt, so ein Kleinod der Natur zu finden! (GG)

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Die frechen Möwen in Warnemünde

Mit einem vollbesetzten Bus sind wir am 24. August frühmorgens in Volksdorf gestartet und waren sehr schnell in Travemünde am Skandinavienkai. Der Bus fuhr mit allen Passagieren auf die Fähre. Auf der Fähre konnten wir mit dem Fahrstuhl auf das Deck mit dem Restaurant und dem Frühstücksbuffet fahren.  Wir konnten Rührei mit Speck, Bratwürstchen, Pfannkuchen, Heringssalat bis zum frischen Obstsalat, Joghurt schlemmen. Wir hatten einen einmaligen Blick auf Travemünde vom Wasser aus. Man sah die ganze Fahrt über die Ostseeküste. Leider hatte keiner seine Sport- oder Badesachen dabei, um das Fitnesscenter, die Sauna oder den Whirlpool an Bord zu nutzen. Im Spielcasino wurde auch kein Mitreisender entdeckt. Je näher wir nach Warnemünde kamen, desto mehr konnte man die Sonne auf dem Sonnendeck genießen.

 Abfahrt in Travemünde    Auf der "Nils Holgersson"

       Whirlpool       Auf dem Sonnendeck

Bei der Einfahrt in die Warnow wurden wir von zwei Kreuzfahrtschiffen begrüßt und das bekannte Neptun Hotel erkannte man aus der Ferne.

Über eine Gangway haben wir in Rostock die Fähre Nils Holgersson verlassen und konnten direkt in unseren bereitstehenden Bus steigen. Durch den Warnow-Tunnel ging es nach Warnemünde

In dem 6700 Einwohner-Ort waren viele Touristen unterwegs. Von den Kreuzfahrtschiffen konnten ca. 5000 Passagiere an Land gehen, hinzu kommen die Urlauber vor Ort und die Tagestouristen.

       Empfang in Warnemünde         Bummeln in Warnemünde

Durch Warnemünde sind wir gebummelt und jeder hat die Zeit anders genutzt, zum Laufen im Sand, zum Fisch oder Eis essen oder um die schönen kleinen Fischerhäuser zu besichtigen.

An einem Fischstand hat sich ein Tourist beschwert, dass eine Möwe ihm den Bismarckhering aus dem Brötchen geschnappt hat.

                                  "Freche" Möwe
                                  Fotos: Sabine Eberle

Als wir wieder am Bus eintrafen, ist einem mitreisenden Herrn das gleiche geschehen. Ob die Möwen von den Fischhändlern zum Heringsklau trainiert werden, konnten wir nicht herausfinden. Wir fanden nur, dass die Möwen wohl genährt aussahen.
Pünktlich waren alle wieder beim Bus. Wir trafen müde nach dem langen Tag mit Seeluft wieder in Volksdorf ein. (SE)

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