Buergerverein Walddoerfer e.V.

Bürgerverein Walddörfer e.V.

Kommunales

Auf dieser Seite finden Sie kommunale Berichte und Pressemitteilungen

Kurzübersicht

Pressemitteilungen - Medieninformationen



Dialog mit Bürgern

Der “Dialog mit Bürgen” bietet aus Sicht der Bürgervereins eine Initiative, um die vielfältigen Interessen, Wünsche und kritischen Anmerkungen der Volksdorfer auf allen Ebenen untereinander und mit der Verwaltung anzusprechen und ggf. in die politischen Ebenen vom Bürgerverein oder gemeinsam mit anderen Interessengruppen einzubringen.

Die hierzu vom Bürgerverein geplanten Termine, Ankündigungen und Berichte werden  auf der Homepage-Seite “Dialog mit Bürgern”  hier angeboten.

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Arbeitsgruppe “Kommunales”

Unsere Arbeitsgruppe “Kommunales” hat ab April 2012 wegen Aufgabe der Lokalität “Der Walddörfer” keine Unterkunft für die Veranstaltung “Runder Tisch”. Der Bürgerverein wird deshalb bis auf weiteres dieses Angebot zurückziehen. Sobald eine neue Unterkunft zur Verfügung steht, soll dieses Angebot wieder in das Programm aufgenommen werden.

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Volksdorfer Gedenksteine

Es ist vor kurzem eine Diskussion über die Denkmale bzw. Gedenksteine in unserem Ort  entstanden, ausgelöst durch den  desolaten Zustand des Gedenksteins des "Verband der Heimkehrer”. Da dieses Thema nicht allgemein nachvollzogen werden kann, soll hiermit eine Übersicht geschaffen werden.

Volksdorf  hat bzw. hatte 5 Denkmale oder Gedenksteine .

  • Das Kriegerdenkmal 1914/1918 im Volksdorfer Wald war nach dem 2. Weltkrieg durch Beschädigung baufällig  und ist vor ca. 40 Jahren abgerissen worden.
  • Das Denkmal für den Krieg 1870/1871 unter der Friedenseiche besteht noch, ist aber überholungs- und pflegebedürftig .
  • Das Kaiser Wilhem I . Denkmal der "Militärische Kameradschaft Volksdorf 1897" auf dem Gründreieck "Im Alten Dorfe -Wiesenhöfen" ist noch gut erhalten, bedarf aber auch der Pflege.
  • Der Gedenkstein des "Verband der Heimkehrer", auch auf dem vorgenannten Gründreick stehend, ist völlig marode und kann mit seinem Anblick so nicht in Volksdorf weiter bestehenbleiben.

Hierzu ist zu sagen, daß der "Verband der Heimkehrer" als Bundesverband am 18 . März 1950 gegründet wurde und im Jahre 2000 seinen 26 . und wohl auch letzten ordentlichen Verbandtag hatte, denn der Bundesverband und  die Landesverbände haben sich aufgelöst bzw . befinden sich in der Auflösung . Hier ist also niemand mehr zu finden, der für die Instandsetzung und Pflege des Gedenksteins aufkommt.

Hierzu wiederum ist zu sagen , daß der Verband von Anfang an nur als "Generationsverband"  gegründet wurde.

Hieraus wird  gefolgert und auch von ehemaligen Angehörigen der Führung des Bundesverbandes bestätigt ,  daß dieser Verband nur für sich selbst und seine Angehörigen  "zu Hause und noch fern der Heimat" tätig und gedacht war. Die Generation dieser Angehörigen ist aber so gut wie ausgestorben , womit der Verband seine Bestandsberechtigung verloren haben dürfte , was wohl zu den Auflösungsmaßnahmen geführt hat  . Eine Pflege des Gedenksteins kann von dieser Seite her also nicht mehr erwartet werden .

Dieser Stein und auch die beiden anderen stehen auf öffentlichem Grund . Das Denkmalschutzamt fühlt sich aber für irgendwelche Maßnahmen nicht zuständig , verweist darauf, daß zunächst die Eigentumsverhältnisse geklärt werden müssen  und ob Schenkungen   an die Stadt stattgefunden haben oder  ob Verträge  geschlossen wurden und verweist auf die Gartenbauabteilung des Bezirksamtes Wandsbek. Hier ist der Gedenkstein des "Verband der Heimkehrer " und dessen Zustand bekannt. Es fehlen aber, um tätig  werden zu können, die Mittel und auch die erforderlichen Anweisungen, die von der Politik herkommen müßten.

Nach Bekanntwerden dieses Standes hat sich zunächst der Regionalausschuss Walddörfer mit diesem Thema befaßt und beschlossen, das zuständige Bezirksamt einzuschalten.

Nun werden , wenn der Gedenkstein erhalten werden soll, Sponsoren oder Patenschaften zu suchen sein,  da öffentliche Mittel kaum zur Verfügung stehen werden oder es wäre zu erwägen, wenn nicht moralische Bedenken bestehen, den völlig baufälligen Stein zu entfernen, wie dies mit dem Kriegerdenkmal im Volksdorfer Wald seiner Zeit auch geschehen ist.

  • Das "Weiße Rose-Denkmal"

zum Gedenken an die Geschwister Scholl und den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft  in dem Areal der Weißen Rose  wird ja versorgt, so daß es in die vorstehenden Überlegungen nicht einzubeziehen ist .
Nun bleibt abzuwarten, wie die Entscheidung der politischen Gremien ausfällt und die Hoffnung, daß hierbei keine zu lange Wartezeit entsteht  , um einen für Volksdorf  würdigen Zustand zurückzuerhalten.

Hamburg-Volksdorf den 5. Januar 2010.                                         Hans-Hermann Wölfert

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Brief von Herrn Wölfert

Betrifft Volksdorfer Gedenksteine                                                22359 Hamburg, 28.07.2010

Sehr geehrte Frau Salge-Rasteik
noch im vergangenen Jahr waren unsere Volksdorfer Gedenksteine auf dem Gründreieck vor der Haspa und der Friedenseiche in einem sehr ungepflegten bzw. unwürdigen Zustand. Speziell der Gedenkstein des Verbandes der Heimkehrer war in einer unwürdigen Verfassung. Sie berichteten hierüber im Waldhorn. Nach entsprechenden Recherchen hatte ich am 2. November 2009 bei der Regionalausschußsitzung des Bezirks Walddörfer über diese schlechten Verhältnisse berichtet und gebeten, sich für die Herstellung eines würdigen Zustandes einzusetzen, da nach Aussage der Gartenbauabteilung nur auf dem politischen Weg für Abhilfe gesorgt werden könnte.

Danach ist die für die Pflege dieser Flächen zuständige Gartenbauabteilung Wandsbek letztendlich beauftragt worden das Erforderliche im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu tun, was pflegemäßig für die Grünanlagen und 2 der Gedenksteine geschehen ist.

Gedenkstein1Der abgängige Gedenkstein des (aufgelösten) Verbandes der Heimkehrer wurde durch eine Restauratorin so gut es ging instandgesetzt. Die eingeschnitzte Beschriftung auf den Holzteilen ist zwar mit übergestrichen worden, wird aber durch die Witterungsverhältnisse in absehbarer Zeit wieder besser lesbar werden.  Nur die kleine ca. 1 qm große Vorfläche vom Gedenkstein mit Erde aufzufüllen, sah sich die Gartenbauabteilung vorerst nicht imstande. Dies hat nun dankenswerterweise der mir bekannte Gartenbauer Stefan Kratzenberg kostenlos übernommen und durchgeführt.

Da z.Zt. wegen der Trockenheit eine Bepflanzung nicht sinnvoll ist, werde ich die Gartenbauabteilung bitten, dies bei der Herbst-pflege der Grünflächen noch nachzuholen.

Ich schreibe dies, um aufzuzeigen, daß mit et-was Interesse zunächst unmöglich Erschei-nendes, auch wenn es etwas länger dauert, doch erreicht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Hermann Wölfert

 

 

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